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 das               des Frühchens

 

 

 

 

Abort                    Fehlgeburt

Absaugen              Mit einem dünnen Schlauch wird Flüssigkeit, Schleim etc. aus den   Luftwegen oder dem Magen abgesaugt. 

AFP Bestimmung   Alpha-Fetoprotein, Ein erhöhter AFP-Wert kann auf Neuhrahlordefekte beim Kind (z.B. Spina Bifida) hinweisen. Er lässt sich aus dem mütterlichen Blut oder aus entnommenen Fruchtwasser bestimmen.

Alveolen                Die kleinsten bläschenartigen Unterkammern der Lunge. Dort findet der Übergang von Sauerstoff (O2) aus der Atemluft ins Blut und die Abgabe von Kohlendioxid (CO2) aus dem Blut in die Ausatmungsluft statt. Beim Frühgeborenen sind die Lungenbläschen noch nicht ausgereift und das erschwert den Gasaustausch.

Ambu(beutel)        Beatmungsbeutel

Anus pr(e)ater      Künstlicher Darmausgang

Anämie                 Blutarmut

Aqgar                   Die Beurteilung wichtiger Lebensfunktionen bei Neugeborenen. Die Werte (direkt nach der Geburt, nach 5 bis nach 10 min ) beschreiben, wie gut es dem Baby geht.

Apnoe                  Atemstillstand, von dem Frühchen aufgrund der Organunreife häufig betroffen sind.  

Atemnotsyndrom (BPD)                      Die Bronchopulmonale Dysplasie (BPD) ist eine der am häufigsten auftretenden Komplikationen der Früh-Neugeborenenintensivmedizin. Darunter wird eine chronische Lungenerkrankung unterschiedlichen Schwerpunkten verstanden. Sie entwickelt sich ganz überwiegend bei Frühgeborenen, die meist wegen eines sogenannten Atemnotsyndroms über längere Zeit künstlich beatmet werden mussten und dabei gleichzeitig eine zusätzliche Sauerstoffzufuhr benötigten. In der überwiegenden Zahl der Fälle bestehen die Syntome einer BPD nur verübergehend. Einige Säuglinge mit BPD behalten ihre Atemwegserkrankung jedoch für Monate oder gar Jahre.

Bradykardie            Verlangsamte Herzfrequenz. Bei Frühchen liegt der Normalpuls zwischen 120 und 160 Schlägen/Min.

Candidiasis              Pilzinfektion, meist im Windelbereich

CPAP                      Eine Form der Atemhilfe, bei der das Kind selbst atmen muss, und nur durch konstanten leichten Überdruck in den Atemwegen unterstützt wird. Dadurch wird verhindert, dass die Lungenbläschen (Alveolen) beim Ausatmen in sich zusammenfallen.

 

 

Doppler                   Ultraschalluntersuchung, siehe Dopplersonographie

Ductus arteriosus (Botalli)         Verbindung zwischen Lungen- und Körperschlagader (Aorta), die vor der Geburt den Blutfluss an den Lungen vorbeiführt und sich normalerweise in den ersten Tagen nach der Geburt verschließt. Bei Frühgeborenen bleibt der Ductus arteriosus häufig offen, so dass Blut sofort von der Lungenschlagader in die Aorta oder umgekehrt Blut von der Aorta in die Lungenschlagader fließen kann. Wenn sich der Ductus auch mit Hilfe eines Medikamentes nicht schließt, muss eine operative Schließung erfolgen.

 

Dünndarmatresie / Dünndarmstenose

Verschluss (Atresie) oder Verengung (Stenose) im Dünndarm. Eine Operation ist nötig, um die Durchgängigkeit des Darmes wiederherzustellen und so die Ernährung des Kindes zu ermöglichen.

 

Duodenalsonde

Sonde, die bei Frühgeborenen, deren Magen noch nicht richtig arbeitet, direkt in den Zwölffingerdarm (Duodenum) gelegt wird, um dem Kind ausreichend Nahrung zuführen zu können.

 

Elektroenzephalogramm (EEG)

Aufzeichnung der Hirnströme von außen. Die Hirnstromkurven können bei Schädigungen der Hirnzellen verändert sein. Eine Krampfbereitschaft kann so diagnostiziert bzw. die medikamentöse Therapie überprüft werden.

 

Elektrokardiogramm (EKG)

Aufzeichnung der Herzaktivität. Dadurch werden Rhythmusstörungen, Tachykardien, Bradykardien, Herzfehler und andere Veränderungen erkennbar.

 

Echokardiographie (UKG)

Ultraschalluntersuchung des Herzens zur Früherkennung von Herzfehlern.

 

Endotracheale Intubation

Zur künstlichen Beatmung führt man einen Schlauch (Tubus) in die Luftröhre (Trachea) ein.

 

EPH-Gestose

Durch die Schwangerschaft verursachte Krankheit. Erkennungsmerkmale: Hoher Blutdruck, Eiweiß im Urin, Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme). Durch eine Gestose wird die Schwangerschaft zum Risiko für Mutter und Kind.

 

Erythrozyten

Rote Blutkörperchen. Sie enthalten das Hämoglobin, an das der über die Lunge zugeführte Sauerstoff gebunden wird, und so im Blut transportiert werden kann.

 

Extubation

Entfernung des Tubus (Beatmungsschlauch) aus der Luftröhre.

 

Flüssigkeitslunge

Die Lunge des Ungeborenen ist mit Gewebsflüssigkeit gefüllt. Ein großer Teil dieser Flüssigkeit wird bis zum Geburtstermin resorbiert (vom Gewebe aufgenommen), ein Teil wird bei der Geburt durch das Zusammendrücken des Brustkorbs im Geburtskanal aus den Lungen gepresst. Bei Frühgeborenen fehlt dieser Vorgang und so verbleibt Flüssigkeit in der Lunge, so dass es zu Atmungsproblemen kommen kann.

 

Fontanelle

Zwischen den Schädelknochen eines Neugeborenen bestehen nach Lücken, die sich im Verlauf der ersten zwei Lebensjahre schließen. Ein große vorn (viereckig) und eine kleine hinten (dreieckig).

 

Gastrostoma

Operative Eröffnung des Magens durch die Bauchwand zur künstlichen Ernährung.

 

Gestationsalter

Schwangerschaftsdauer nach Wochen. Die normale Schwangerschaftsdauer beträgt 40 Wochen nach dem ersten Tag der letzten Menstruation. Bei einer Geburt vor der abgeschlossenen 37. Woche spricht man von Frühgeburt.

 

Glukose

Traubenzucker. Kohlenhydrat. Energielieferant. Kann vom Körper schnell aufgenommen und verwertet werden.

 

Guthrie-Test

Routineuntersuchung bei allen Neugeborenen. Es wird etwas Blut aus der Ferse entnommen, das auf Stoffwechselerkrankungen untersucht wird.

 

Hämoglobin (Hb)

Roter Blutfarbstoff, der Bestandteil der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) ist. Das Hb besteht aus Eiweiß und Eisen. Es ist dafür verantwortlich, dass der Sauerstoff, der von den Lungen ins Blut geleitet wird, aufgenommen und zu den Zellen transportiert wird. Ebenso wird das in den Zellen anfallende Kohlendioxid, zur Lunge zurückgeführt und kann ausgeatmet werden.

 

Hämolyse

Austreten des Hämoglobins beim beschleunigten Zerfall der roten Blutkörperchen (Erythrozyten).

 

HELLP-Syndrom

Schwerste Form der Gestose, die mit hohem Blutdruck, Lebererkrankung und Verminderung der Blutplättchen (Thrombozyten) einhergeht

 

Hernie

Steht für Bruch. Es gibt z.B. den Leistenbruch, den Nabelbruch oder den Zwerchfellbruch.

 

Hemiparese

Leichte Lähmung von Arm und Bein einer Seite.

 

Hirnblutung

Kommt bei Frühgeborenen recht häufig in verschiedenen Formen und Schweregraden, vor. Es kann dabei zur Zerstörung von Hirngewebe oder zur Weitung der Hirnkammern (Ventrikel) kommen.

 

Hyalines Membransyndrom

Auskleidung der Lungenbläschen (Alveolen) mit hyalinen Massen (Eiweiß und Kohlenhydratkomplexen), die den Gasaustausch unmöglich machen. Ursache ist die Lungenunreife der Frühgeborenen.

 

Hydrocephalus

In Folge übermäßiger Ansammlung von Gehirnwasser (Liquor) in den Hirnkammern (Ventrikeln), oder in den Hirnhautzwischenräumen (Subarachnoidalraum) vergrößerter Kopf. Wenn z.B., bedingt durch eine Hirnblutung, der Abfluss des in den Vetrikeln gebildeten Liquors in das Rückenmark nicht stattfinden kann, steigt der Druck im Schädelinneren, und Teile des Gehirns können beschädigt werden. Dann wird oft eine Operation nötig, bei der eine Drainage gelegt wird, die den Liquor in die Bauchhöhle ableitet. Die verschiedenen Formen des Hydrocephalus (Hydrocephalus occlusus, posthämorrhagischen Hydrocephalus, Hydrocephalus e vacuo) haben unterschiedliche Ursachen (Entzündungen, Hirnblutungen, Sauerstoffmangel) und Auswirkungen.

 

Hyper-

Die Vorsilbe Hyper- bedeutet mehr oder über. Das heißt, dass von einem Stoff oder einer Substanz zuviel vorhanden ist. Gegenteil: Hypo-.

 

Hyperbilirubinämie

Neugeborenengelbsucht. Erhöhte Ansammlung von Bilirubin durch Zerfall der Erythrozyten und Abbau des Hämoglobins.

 

Hyperglykämie

Zu viel Zucker im Blut.

 

Hyperoxie

Zu hoher Sauerstoffgehalt im Blut.

 

Hyperthyreose

Überfunktion der Schilddrüse

 

Hypertonus

Blutdruckerhöhung.

 

Hypo-

"Hypo-" bedeutet zu wenig oder unter. Von einem Stoff oder einer Substanz ist zu wenig vorhanden.

 

Hypoglykämie

Zu niedriger Zuckerspiegel im Blut.

 

Hypokalzämie

Zu wenig Kalzium im Blut.

 

Hypothermie

Wärmeverlust (Unterkühlung)

 

Hypotonus

Erniedrigter Blutdruck

 

Hypoxie

Sauerstoffmangel

 

Hypothyreose

Unterfunktion der Schilddrüse

 

Ileus

Darmverschluss

 

Immunglobuline

Eiweißkörper, die zur körpereigenen Abwehr von Infektionen wichtig sind.

 

Indomethacin

Medikament das eingesetzt wird, um den offenen Ductus arteriosus zu verschließen.

 

Inspiration

Einatmung

 

Interstitielles Emphysem

Luftansammlung im Gewebe zwischen den Lungenbläschen.

 

Interstitielles Ödem

Wasseransammlung im Lungengewebe.

 

Intramuskulär (IM)

Injektion in den Muskel.

 

Intravenös (IV)

Injektion in die Vene

 

Intubation

Einführen eines Schlauches (Tubus) in die Luftröhre zur Beatmung.

 

IPPV (Intermittent Positive Pressure Ventilation)

Beatmungsmethode bei der durch regelmäßige Luftstöße die Lunge aufgeblasen wird

 

IRDS (Infant Respiratory Distress Syndrome)

Siehe Hyalines Membransyndrom

 

Kanüle

Hohle Nadel, die zur Blutentnahme oder zur Injektion verwendet wird

 

Kapillaren

Feinste Blutgefäße

 

Katheter

Dünner, weicher Schlauch der in den Körper eingeführt wird. Es gibt z.B. Venen-, Blasen-, oder Herzkatheter.

 

Leistenbruch/Leistenhernie

Lücke in der Bauchwand im Bereich der Leiste, durch die der Darm sich nach außen durchdrücken kann

 

Leukomalazie (periventrikulär)

Mit periventrikulärer Leukomalazie (periventrikulär heißt um die mit Hirnwasser gefüllten Räume gelegen; Leukomalazie heißt Erweichung bzw. Schädigung der weißen Substanz) bezeichnet man eine Schädigung des Gehirns, die insbesondere bei Frühgeborenen auftritt. Durch eine Sauerstoffmangelsituation, z.B. durch eine zu geringe Durchblutung des Gehirns oder durch Atemstörungen, kommt es zum Absterben von Hirnzellen in dem besonders empfindlichen Bereich, der periventrikulär gelegen ist. Die Auswirkung dieser Schädigung können Ausfälle der motorischen Funktionen, besonders der Beine bis hin zur spastischen Lähmung sein. Meist kann man aber erst im Laufe der Entwicklung des Kindes das Ausmaß der Schädigung genau feststellen.

 

Leukozyten

Weiße Blutkörperchen.

 

Liquor

Gehirnwasser. Wird in den Ventrikeln gebildet und läuft in den Rückenmarkskanal ab. Ist der Abfluss gestört, kann es zur Bildung eines Hydrocephalus kommen.

 

Lumbalpunktion

Entnahme von Liquor durch Punktion des Rückenmarkkanals.

 

Mekonium

Darminhalt bei Neugeborenen. (schwarzes „Kindspech“)

 

Mekoniumpfropf

Verstopfung des Darms oder Darmausgangs mit festem „Kindspech“

 

MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie)

Modernes bildgebendes computergestütztes Verfahren zur Darstellung von Schnittbildern des Körpers.

 

Muskeltonus

Spannung der Muskulatur. Sie kann zu hoch (hyperton), oder zu niedrig (hypoton) sein.

 

Nabelbruch/Nabelhernie

Kreisrunde Lücke in der Bauchdecke, die meist schon kurz nach der Geburt vorhanden ist. Kann sich durch das Pressen beim Schreien ver-größern. Schließt sich meist in den ersten zwei Lebensjahren von allein.

 

Nabelvene

Das größte Blutgefäß der Nabelschnur, welches einige Zeit nach der Geburt verödet. In der Intensivbehandlung kann sie zum Einführen von Herzkathetern oder zum Anlegen von Infusionen verwendet werden.

 

Nekrotisierende Enterkolitis (NEC)

Schwere Erkrankung des Magen-Darm-Traktes bei Frühgeborenen, die mit einer Überflutung des Körpers mit Bakterien und Giftstoffen einher-geht (ausführliche Erklärung im Kapitel Fachartikel).

 

Neonatologie

Bereich der Kinderheilkunde, der sich mit den ersten Wochen nach der Geburt sowie der Frühgeborenenbehandlung befaßt.

 

Niereninsuffizienz

unzureichende Nierenfunktion mit mangelhafter Urinausscheidung.

 

Ödem

Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe.

 

Ösophagus

Speiseröhre

 

Ösophagusatresie

Verschluß der Speiseröhre

 

Oral

Durch den Mund

 

Parenteral

Künstliche Ernährung direkt über Infusion in die Blutbahn.

 

Parese

Lähmung; Formen: schlaff oder spastisch.

 

PEEP (Positive End Expiratory Pressure)

Künstliche Beatmung bei der auch während der Ausatemphase ein leichter Druck in der Lunge aufrechterhalten wird.

 

PH

Einheit der Säuerung; Normalwert im Blut: 7.35 - 7.45.

 

Plazentainsuffizienz

mangelhafte Funktion des Mutterkuchens; führt häufig zur Mangelver-sorgung des Feten.

 

Postnatal

Zeitraum nach der Geburt

 

Perinatal

Zeitraum von der 28. Schwangerschaftswoche bis zum 7. Lebenstag.

 

Phototherapie

Zur Behandlung von Hyperbilirubinämie ( Neugeborenengelbsucht) . Durch Bestrahlung mit kurzwelligem Licht im Grenzbereich zu Ultravio-lett wird der Abbau von Bilirubin in der Haut des Früh- oder Neugebore-nen angeregt. Die Augen werden dabei mit einer Maske abgedeckt.

 

Physiotherapie

Krankengymnastik

 

Pneumonie

Lungenentzündung

 

Pneumothorax

Durch das Platzen von Lungenbläschen entstandene Luftansammlung zwischen Rippenfell und Lungenoberfläche. Behindert die Atmung und die Kreislauffunktionen.

 

Porenzephalie

Wenn vor oder nach der Geburt Hirnzellen geschädigt werden, z.B. durch Sauerstoffmangel oder Hirnhautentzündung, entsteht an dieser Stelle ein mit Liquor gefüllter Raum. Je nachdem, wo sich dieser Raum befindet und wie groß er ist, können später Störungen bzw. Beeinträch-tigungen auftreten.

 

Prostaglandin

Es handelt sich dabei um hormonartige Substanzen. Eine dieser kör-pereigenen Substanzen verhindert das Schließen des Ductus arterio-sus. Das ist im Mutterleib wichtig. Schließt sich der Ductus arteriosus nach der Geburt nicht von selbst, kann versucht werden, mit einem Me-dikament, das die Produktion von Prostaglandin hemmt, eine Schlie-ßung des Ductus arteriosus herbeizuführen.

 

Pränatal

Zeitraum von der Befruchtung bis zur Geburt

 

Prävention

Vorbeugung

 

Protein

Eiweiß

 

Pulsoximeter

Gerät zur Messung der Pulsfrequenz und der Sauerstoffsättigung im Blut.

 

RDS (Respiratory distress syndrom)

Hyalines Membransyndrom (siehe dort).

 

Retinopathia praematurorum

Bei Frühgeborenen ist die Netzhaut (Retina) nicht ausgereift. Es kann zu Veränderungen der Netzhaut, der Linse und des Glaskörpers kom-men. Die Erkrankung wird in verschiedene Phasen unterteilt: Es kann zur Vernarbung und zur Ablösung der Netzhaut von der Hinterwand des Auges und im schlimmsten Fall zur Erblindung kommen.

 

Resorption

Transportprozeß. Aufnahme von Wasser und gelösten Stoffen in/durch die Zellen des Körpers.

 

Rickham-Reservoir

Silikongummikatheter, auf dem sich ein Metallreservoir mit Kunststoff-kappe befindet. Es sitzt unter der Kopfschwarte und ermöglicht bei Abflußstörungen des Liquors einen ständigen sterilen Zugang zu einem Hirnverntrikel.

 

Sektio

Kaiserschnitt

 

Sepsis

"Blutvergiftung". Lebensgefährliche bakterielle Infektion, bei der Keime in die Blutbahn eindringen und so in den ganzen Körper gelangen. Dies kann zu schweren Schäden in den Organen führen. Behandlung durch massiven Einsatz von Antibiotika.

 

Shunt

Ventilsytem, das zur Ableitung von Liquor aus den Hirnräumen operativ eingesetzt wird.

 

Small for Date

Neugeborenes, das - gemessen an der Schwangerschaftsdauer - zu klein ist; auch Mangelgeburt genannt.

 

Sonogramm

Ultraschalluntersuchung

 

Spastik

Lähmung mit erhöhtem Muskeltonus

 

Surfactant

Verringert die Oberflächenspannung der Alveolen. Der Überzug mit Sur-factant verhindert, daß die Lungenbläschen bei der Ausatmung zusam-menfallen und dann verkleben. Frühchen bilden Surfactant noch nicht in ausreichendem Maße, so daß es zum Atemnotsyndrom kommen kann. Surfactant wird daher von außen über den Tubus zugeführt.

 

Symptome

Krankheitszeichen

 

Tachykardie

Länger andauernde Beschleunigung der Herzfrequenz auf über 180 Schläge pro Minute.

 

Tachypnoe

gesteigerte Atemfrequenz durch Stimulierung des Atemzentrums bei erhöhtem Sauerstoffbedarf, bei Aspiration, beim Atemnotsyndrom, Lungenentzündung, erniedrigtem Sauerstoffangebot (Hypoxämie) usw.

 

Theophyllin

Dieses Medikament (erweitert die Blutgefäße und Bronchien) wird im Organismus zu Koffein umgewandelt und soll den Atemrhythmus bei Frühchen unterstützen und Atempausen verhindern.

 

Thorax

Brustkorb

 

Tokolyse

Wehenhemmung

 

Thrombozyten

Blutplättchen

 

Trachea

Luftröhre

 

Tubus

Weicher dünner Plastikschlauch, der in die Luftröhre geschoben wird. Dient zur Beatmung.

 

Ultraschall

Unschädliche Untersuchung. Schallwellen werden zur bildlichen Darstellung des Körperinneren genutzt. Bei Frühgeborenen spielt diese Untersuchungsmethode eine große Rolle zur Früherkennung und Überwachung von Gehirnblutungen

 

Vene

Blutgefäß

 

Ventrikel

Kammern, z.B. im Gehirn oder Herz

 

Ventrikelblutung

Hirnblutung, Dabei dringt Blut in den Hirnventrikel ein und erweitert sie. Eine Erweiterung der Ventrikel kann zum Hydrocephalus führen.

 

Ventrikeldrainage

Maßnahme zur Verhinderung eines Hydrocephalus.

 

Vojta-Therapie

Methode der Krankengymnastik

 

Zyanose

Blauverfärbung von Lippen, Händen, Füßen oder des gesamten Körpers durch Sauerstoffmangel.

 



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